Von einem einzigen Magnet-Spannsystem zur intelligenten Fertigung: Wie EARTH-CHAIN mit „Machine-Magnetic Networking“ die Zukunft der CNC-Maschinenindustrie erschließt
Während sich die CNC-Maschinenindustrie kontinuierlich in Richtung Automatisierung und intelligenter Fertigung entwickelt, sind Spannlösungen längst nicht mehr nur Hilfsmittel zur Fixierung von Werkstücken. Sie sind zu einer entscheidenden Grundlage geworden, die Bearbeitungseffizienz, Präzision, Flexibilität und den Grad der Intelligenz moderner Fertigungsprozesse maßgeblich beeinflusst.
Während sich zentrale Komponenten wie Spindeln, Rundtische, Werkzeugmagazine und Spannfutter kontinuierlich weiterentwickeln, durchläuft auch die magnetische Werkstückspannung einen tiefgreifenden Wandel – von konventioneller Hardware hin zu intelligenter Technologie.
Nach Besuchen bei mehreren führenden Unternehmen entlang der CNC-Maschinen-Wertschöpfungskette richtet sich unser Blick diesmal auf EARTH-CHAIN, ein Vorzeigeunternehmen im Bereich der magnetischen Werkstückspannung.
38 Jahre Engagement: Aufbau eines starken technologischen Vorsprungs bei der magnetischen Werkstückspannung
EARTH-CHAIN wurde 1988 gegründet und widmet sich seit 38 Jahren der Entwicklung magnetischer Spanntechnologien. Ausgehend von einem einzigen Magnet-Spanntisch hat das Unternehmen schrittweise ein umfassendes Produkt-, Technologie- und Fertigungssystem aufgebaut.
Produkte der Marke ECE werden heute in mehr als 100 Ländern weltweit vermarktet und durch über 40 Erfindungspatente gestützt. In Taiwan hat EARTH-CHAIN einen Marktanteil von mehr als 80 % erreicht.
Zu den Vorzeigeprodukten gehören das mit dem Taiwan Excellence Award ausgezeichnete EEPM Elektro-Permanentmagnet-Spannfutter sowie die ECB-Serie der Elektro-Permanentmagnet-Spanntische. Beide Produktlinien unterstreichen die langjährige technologische Kompetenz des Unternehmens.
Diese Produkte können in vertikalen und horizontalen CNC-Bearbeitungszentren sowie in Fräsmaschinen eingesetzt werden. Durch eine einzige Aufspannung lassen sich mehrere Seiten eines Werkstücks bearbeiten, sodass Fünfseitenbearbeitung und verschiedene Bearbeitungsprozesse effizient durchgeführt werden können.
Noch wichtiger ist, dass die magnetische Werkstückspannung eine hohe Stabilität und zuverlässige physikalische Leistungsfähigkeit bietet und damit eine solide Hardware-Grundlage für die Vernetzung von Maschinen, Automatisierung und intelligente Fertigung schafft.
Intelligente Fertigung ist nicht nur ein Schlagwort – sie beginnt bei der Elektrik
Echte intelligente Fertigung darf sich nicht darauf beschränken, Sensoren an Maschinen anzubringen oder Software einzuführen. Sie muss bei grundlegenden Veränderungen der zugrunde liegenden Steuerungsarchitektur beginnen.
EARTH-CHAIN hat eine MCU-basierte Steuerungsarchitektur entwickelt und damit herkömmliche Steuerungssysteme auf Basis klassischer Leiterplatten ersetzt. Mithilfe intelligenter Algorithmen wird die Stromausgabe präzise geregelt, wodurch eine genauere und schnellere Steuerung der Magnetkraft ermöglicht wird.
Auch hinsichtlich der Energieeffizienz zeigt das System deutliche Vorteile: Jeder Magnetisierungs- und Entmagnetisierungszyklus verbraucht weniger als 1 kWh Strom. Dadurch werden eine hohe Reaktionsgeschwindigkeit und gleichzeitig ein deutlich reduzierter Energieverbrauch erreicht.
Damit ist die magnetische Werkstückspannung nicht länger lediglich ein Gerät, das „Magnetkraft bereitstellt“. Sie entwickelt sich zu einem intelligenten System, das Steuerung, Berechnung und Vernetzung miteinander verbindet und dadurch zu einem wichtigen Datenknoten innerhalb einer intelligenten Produktionslinie wird.
Von „Standalone-Maschinen“ zum „Machine-Magnetic Networking“
Im Jahr 2022 gründete EARTH-CHAIN eine KI-gestützte, automatisierte Smart Factory auf Basis des Machine-Magnetic Networking und machte damit einen entscheidenden Schritt zur Überwindung der Informationssilos, die traditionell zwischen Spannsystemen, Werkzeugmaschinen und Automatisierungstechnik bestehen.
Durch die Machine-Magnetic-Networking-Architektur können magnetische Spannsysteme nahtlos mit horizontalen Bearbeitungszentren, Industrierobotern und weiteren Anlagen verbunden werden und in Echtzeit Signale austauschen.
Das Spannsystem ist damit nicht länger eine passive Komponente im Bearbeitungsprozess. Stattdessen wird es zu einem aktiven Bestandteil des intelligenten Fertigungsökosystems.
Bis heute hat EARTH-CHAIN erfolgreich 60 vollständig automatisierte End-to-End-Produktionsprozesse für eine mannlose „Lights-out Production“ realisiert – ohne menschliches Eingreifen.
Vom Laden und Spannen der Werkstücke über die Bearbeitung bis hin zur automatisierten Koordination verschiedener Prozesse kann der gesamte Workflow nahtlos über das System miteinander verbunden werden.
Dies ist einer der bemerkenswertesten Aspekte der Entwicklung von EARTH-CHAIN im Bereich der intelligenten Fertigung: Das Unternehmen entwickelt nicht einfach nur „Magnettechnologie“, sondern verbindet magnetische Werkstückspannung, Werkzeugmaschinen, Roboter, Daten und KI zu einem integrierten intelligenten Fertigungsökosystem.
Über die Automatisierung hinaus: Die Kraft der flexiblen Fertigung
Für Hersteller bedeutet die Realisierung einer mannlosen Produktion nicht automatisch, dass intelligente Fertigung bereits vollständig umgesetzt ist.
Da sich die Marktnachfrage von einer Großserienproduktion mit geringer Variantenvielfalt zunehmend hin zu Kleinserien, hoher Variantenvielfalt und kundenspezifischen Lösungen verschiebt, müssen Unternehmen über die reine Automatisierung hinausgehen. Sie benötigen die Flexibilität, schnell auf unterschiedliche Kunden, Werkstücke und Bearbeitungsanforderungen reagieren zu können.
Heute machen kundenspezifische Produkte mehr als 50 % des Geschäfts von EARTH-CHAIN aus. Das Unternehmen entwickelt und bearbeitet jedes Jahr mehr als tausend technische Zeichnungen.
Dies steht für weit mehr als die reine Fähigkeit, Produkte individuell anzupassen. Es zeigt die Integration von Digitalisierung, intelligenter Fertigung und flexiblen Produktionskapazitäten.
Mit anderen Worten: EARTH-CHAIN widmet sich einer der größten Herausforderungen der intelligenten Fertigung:
Wie können Hersteller gleichzeitig eine „Lights-out Production“ und ein hohes Maß an Flexibilität erreichen?
Wie eine kleine magnetische Spannlösung große Möglichkeiten für die intelligente Fertigung eröffnet
Vom ersten magnetischen Spanntisch im Jahr 1988 bis zur heutigen Smart Factory auf Basis des Machine-Magnetic Networking, die Datenvernetzung, KI und automatisierte Produktionslinien integriert, steht die Entwicklung von EARTH-CHAIN für weit mehr als reine Produktinnovation – sie verkörpert einen grundlegenden Wandel der Fertigungsphilosophie.
Die magnetische Werkstückspannung hat sich von einem einfachen „Werkzeug zur Fixierung von Werkstücken“ zu einem wichtigen Knotenpunkt innerhalb des intelligenten Fertigungsökosystems entwickelt.
Gleichzeitig hat sich EARTH-CHAIN von einem traditionellen Hardwarehersteller zu einem Anbieter intelligenter Fertigungslösungen weiterentwickelt.
Für Hersteller und die globale Metallbearbeitungsindustrie liegt der wahre Wert intelligenter Fertigung nicht allein darin, über KI oder mannlose Produktion zu sprechen.
Entscheidend ist, Technologie tatsächlich in die Praxis umzusetzen – Maschinen miteinander kommunizieren zu lassen, Daten in Wert zu verwandeln und gleichzeitig ein hohes Maß an Flexibilität zu bewahren, um auf zunehmend vielfältige Fertigungsanforderungen reagieren zu können.
Mit 38 Jahren technologischer Erfahrung geht YEECHERN diesen Weg konsequent weiter.
Eine magnetische Spannlösung, die auf den ersten Blick klein und einfach erscheinen mag, entwickelt sich zu einem entscheidenden Verbindungspunkt zwischen Werkzeugmaschinen, Robotern, Daten und KI.
Begleiten Sie die Entwicklung der Fertigung und entdecken Sie, wie eine kleine magnetische Spannlösung die größere Intelligenz der modernen Fertigung erschließt.